Charta Nachhaltiges Unternehmertum

Am 3. März 2011 unterzeichnete die Syx Group die westflämische Charta für nachhaltiges Unternehmertum. 15 weitere Unternehmen unterschrieben die Charta und gaben hiermit an, sich für eine nachhaltige Unternehmensführung einsetzen zu wollen. In Anwesenheit von Herrn Paul Breyne, Gouverneur der Provinz Westflandern, unterschrieben die Unterzeichner die 6 Grundsätze und 10 Themen der Westflämischen Charta für Nachhaltiges Unternehmertum. Diese Unternehmen treten nun den 90 anderen Unternehmen bei, die ihnen bereits vorausgingen.

Die Westflämische Charta Nachhaltiges Unternehmertum ist eine Initiative von POM West-Vlaanderen, VOKA en Bureau Veritas Certification, mit der Unterstützung der flämischen Regierung und der Provinz Westflandern. Die Unterzeichner setzen sich ein, in nachhaltige Maßnahmen bezüglich der täglichen Unternehmensführung zu investieren. Die Charta unterstützt die Unternehmen bei der Strukturierung ihrer Strategie in Bezug auf nachhaltiges Unternehmertum. Nach einer positiven Bewertung können diese Unternehmen das Jahreszertifikat 2012 in Empfang nehmen.

Grüne Energie

Die Syx Group hat in den vergangenen Jahren intensiv in die Energieoptimierung investiert. Um dies zu erreichen, wurden hochtechnologische Techniken in verschiedenen Firmenprozessen implementiert.

Das Dach des Firmengebäudes wurde mit 691 Solarmodulen versehen, was zu einer Energieeinsparung von 58% führt. Auch auf dem Gebiet der Beheizung mit Erdgas wurde hart gearbeitet. Der Produktionsbereich und die Datenzentren geben ziemlich viel Wärme ab. Mithilfe eines Netzwerks an Kühlkreisläufen werden die beiden Datenzentren sowie die Laminatoren benutzt, um die Produktionsvorrichtungen bis auf 8° Celsius zu kühlen. Die aus der Produktion und den Datenzentren entnommene Wärme wird über Wärmepumpen wiederverwendet, um während der Winterzeit zu heizen. Die Restwärme wird mittels eines Drycooler-Prinzips verarbeitet. Dies wird Free Cooling genannt.

Der Kompressor für die Produktion gibt 75% der aufgenommenen Wärme zurück, und zwar in Form von beheiztem Wasser mit einer Temperatur von 95° C. Auch diese Wärme wird für die Heizung sowie für die sanitären Anlagen verwendet.

Für die Kühlung und die Heizung der Büroräume wird ein Gasmotor verwendet. Mithilfe eines übergreifenden Gebäudemanagementsystems wird alles erfasst, kontrolliert und für weitere Analysen gespeichert.